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Schweizer Klimapolitik

Der Nationalrat ist dem Ruf unseres Inserates gefolgt und hat am Montag beschlossen, dass die Schweiz ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um 20% senken soll - gänzlich im Inland. Darüber hinaus kann der Bundesrat dieses Reduktionsziel im Rahmen der internationalen Verhandlungen auf 40% erhöhen. Diese zusätzliche Reduktion könnte bis zu 75% im Ausland erreicht werden.

swisscleantech begrüsst diesen ersten wichtigen Schritt in Richtung einer engagierten Schweizer Klimapolitik und bedankt sich bei allen Firmen für die Unterstützung.

Der Verband strebt im Hinblick auf die Klimakonferenz in Mexiko weiterhin ein Reduktionsziel von 40% an, was durch zusätzliche 20% im Ausland erreicht werden kann. Dieses Ziel soll innerhalb einer umfassenden Cleantech Strategie für die Schweiz erreicht und gegen aussen aktiv kommuniziert werden.

Inserat vom 31.05.2010 (pdf de, pdf fr)

Medienmitteilung 01.06.2010 (pdf de, pdf fr)

Bericht zur Debatte im Nationalrat (pdf)

Brief der Firmen an die Parlamentarier (pdf)

Fallbeispiel Zement (pdf)

Parlamentarische Gruppe Cleantech

Schweizer Cleantech Potential

Sommerveranstaltung der parlamentarischen Gruppe Cleantech vom 15. Juni 2010

Dass die Schweizer Firmen zu mehr Klimaschutz im In- und Ausland beitragen können und wollen haben drei von ihnen während des Abends den anwesenden Parlamentariern und Unternehmern vorgestellt.

Sibyl Anwander, Leiterin Nachhaltigkeit bei Coop erläuterte, wie und weshalb Coop bis 2023 CO2-neutral werden will.

Jürg Etter und Michael Leuenberger von Ymatron AG zeigten auf, wie sie die Kommunikation mit Abfallbehältern möglich machen um damit CO2 im Inland einzusparen.

Wie mit Klimaschutzprojekten im Ausland kosteneffizient CO2 reduziert werden kann erklärte schliesslich Christoph Sutter von South Pole Carbon Asset Management Ltd.

Einleitung Nick Beglinger (pdf)

Präsentation Coop (pdf)

Präsentation Ymatron AG (pdf)

Präsentation South Pole Carbon Asset Management Ltd. (pdf)

Alle Videos der Veranstaltung

solar_impulse_flug

Wir gratulieren unserem Mitglied zum erfolgreichen Nachtflug!

8.7.2010 - «Solar Impulse» nach 26 Stunden Flugzeit gelandet

Das Solarflugzeug des Luftfahrtpioniers Bertrand Piccard hat sein Ziel erreicht, eine Rekordzeit von 24 Stunden in der Luft zu bleiben. Kurz vor dem Start sprach Borschberg von einem «sehr speziellen Moment». «Darauf haben wir alle gewartet, fast sieben Jahre lang. Für das Projekt ist das ein Meilenstein.»

Seit 06:52 Uhr am Mittwochmorgen war der Riesenvogel in der Luft. Grund für den frühen Start: Die Batterien mussten genügend Zeit haben, um Energie zu speichern. Nur so war es dem Flugzeug möglich, die Nacht hindurch ohne Treibstoff in der Luft zu bleiben.

Während der Nacht sank das Flugzeug aus einer Höhe von 8500 Metern wie vorgesehen auf 1500 Meter ab, um dort bis zur Landung zu verbleiben. Es kreiste während des ganzen Fluges über dem Neuenburger-, dem Murtensee und dem Jura.

Die Financial Times berichtete heute auf der Titelseite über diese aussergewöhnliche Leistung: Bericht (online), Bilderserie

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Das 20% Inlandziel ist machbar

Innovative Konstruktionen von Cobiax

Die Firma Cobiax hat ein verblüffend einfaches System eingeführt, um das Konstruktionsgewicht von Decken zu reduzieren. Geschossdecken, die nach dem System Cobiax konzipiert sind, weisen bei gleicher Konstruktion ein 35% reduziertes Gewicht auf. Dies wird erreicht, indem in regelmässiger Abfolge Polyethylen Hohlkörper in die Stahlbetonkonstruktion eingebracht werden.

Die so erreichte Einsparung von Zement führt zu einer Verringerung der CO2-Emissionen bei der Gebäudeerstellung von 20%.

Zudem ergeben sich nebst dem Klimaschutz folgende Zusatznutzen: erhöhte Erdbebensicherheit, erweiterte Möglichkeiten in der Architektur (wenige Träger) und Kosteneinsparungen. Letztere hängen unter anderem vom Preis für CO2 ab.

Fallbeispiel Zement (pdf)

Präsentation Cobiax (pdf)

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