Bau und Immobilien Mit rund einem Drittel der CO2-Emissionen kommt dem Schweizer Gebäudepark eine wichtige klimapolitische Rolle zu. Die besondere Herausforderung besteht darin, dass Erneuerungszyklen in Gebäuden sehr lange dauern. Der Umbau des Schweizer Gebäudebestandes ist darum eine der zentralen Aufgaben der nächsten 30 Jahre. Denn 2050 muss gelten: Alle Gebäude sind effizient und CO2-frei beheizt. swisscleantech ist deshalb besonders erfreut, Losinger Marazzi als Mitglied begrüssen zu dürfen. Das Unternehmen begreift diese Generationenaufgabe als Teil der Unternehmensstrategie: Bis 2030 soll der Anteil von Umbauprojekten von heute 25 auf 50% angehoben werden. Artikel
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09.12.2021
Event Die Wissenschaft, die Energiewirtschaft, der Finanzplatz und die Politik auf einer Bühne vereint: Der diesjährige Winteranlass wartete mit illustren Gästen und spannenden Einsichten aus erster Hand auf – differenziert diskutiert wurde im Laufe des Abends deutlich: Die Klimawissenschaft braucht mehr Gehör, die Wirtschaft mehr Mut zur Politik, die erneuerbaren Energien benötigen mehr Förderung, die Winterstromversorgung mehr Sicherheit. Artikel
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02.12.2021
Winterstromauktion Alternde Kernkraftwerke, die Elektrifizierung des Verkehrs und der Ersatz von Ölheizungen: Um den steigenden Schweizer Strombedarf insbesondere im Winter nachhaltig sicherzustellen, braucht es neue Wege: Winterstromauktionen bieten eine Möglichkeit, um den Ausbau der Produktionskapazitäten für erneuerbaren Strom effektiv zu fördern. Artikel
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30.11.2021
UNO-Klimagipfel Indien und China blockieren im letzten Moment eine schärfere Formulierung für den Kohleausstieg. Damit – so berichten die Journalist*innen – wird der Klimagipfel in Glasgow zum Desaster und China wie auch Indien werden zu Schuldigen gestempelt. Liegen die Medien richtig? Eine differenziertere Betrachtung zeichnet ein etwas anderes Bild – nicht nur diese Länder, sondern auch die Schweiz und die internationale Zusammenarbeit schneiden dabei schlecht ab. Artikel
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15.11.2021
UNO-Klimagipfel Nun treffen sie sich also wieder am Klimagipfel der UNO in Glasgow, um über griffige Massnahmen gegen die Klimakrise zu beraten: Die rund 25’000 Delegierten aller Staaten – seit Sonntag bis zum 12. November. Das erklärte Ziel: Die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf 1.5 Grad zu begrenzen, um noch extremere Folgen des Klimawandels abzuwenden. Viele gute Wünsche werden ihnen mit auf den Weg gegeben. So auch von der Alliance of CEO Climate Leaders, einer Vereinigung von 91 weltweit führenden CEOs, darunter auch die CEOs der swisscleantech-Mitglieder ABB, Ikea, PwC, Schneider Electric, Siemens, Swiss Re, Tetra Pak und Zurich Insurance Group. In einem eindrücklichen Brief rufen sie die Leader der Welt dazu auf, mutige Schritte für den Klimaschutz in Gang zu setzen. Hoffen wir, dass diese Worte Gehör finden. Doch wir sollten nicht zu stark enttäuscht sein, wenn die Fortschritte nur langsam vorangehen. Artikel
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02.11.2021